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Ergonomie
Wissenschaft von den menschlichen Maßen, Haltungen und Körperabläufen, die bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Ebenso ist die wechselseitige Anpassung zwischen Mensch und Produkt gemeint. Eine zentrale Thematik des Industriedesign, da das Produkt der menschlichen Anatomie angepasst werden muss.

Funktionalismus
Stilrichtung der Architektur und des Design. Das Schwergewicht liegt auf der technischen Funktion. Buntheit, Ornamente, Dekor und emotionale Qualitäten werden bewusst vernachlässigt.

Futurismus
Künstlerische, literarische und politische Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts - Malerei, Plastiken, Architekturentwürfe und Design unter seinem Einfluss betonten stets dynamische Linien, Geschoss- und Stromlinienformen. Ausgangspunkt war das "Manifesto futurist", am 20.2.1909 im Pariser "Le Figaro" von dem Dichter Filippo Marinetti veröffentlicht. Der F. wollte alle Traditionswerte der Kultur ablegen und verherrlichte die Technik, die Geschwindigkeit und den Krieg. Er nährte den ital. Faschismus und zeigte in den Vorkriegsjahren ab 1912 seine größte Wirkung. Die Formensprache des Futurismus wurde, losgelöst von seinem politischen Inhalt, immer wieder aufgegriffen.

Gebrauchsqualität
Die "menschliche" Qualität des Produkts. Sie setzt sich zusammen aus Interfacedesign und Ergonomie. Bsp.: Drehschalter (Interface) - ich muss ihn als solchen und seine Funktionsweise erkennen (Ergonomie) - die Proportionen müssen so gestaltet sein, dass ich ihn einfach bedienen kann.

Geschmack
Urteilsfähigkeit über ästhetische und kulturelle Erzeugnisse. Da es sich um ein subjektives Urteil handelt, ist keine allgemeingültige Aussage möglich. Beim Industriedesign sollte nicht die persönliche Vorliebe des Designers eine Rolle spielen, sondern vielmehr müssen eine Vielzahl von Rahmenbedingungen eingehalten werden, gegebenenfalls flankiert von den Erwartungen der Zielgruppe, des Zeitgeists und des Trends.

Gute Form
Gelungene oder moralisch wertvolle Form im ästhetischen wie im funktionalen Sinne. Die damit verbundene Endgültigkeit einer Formfindung führte seit Ende der 70er Jahre zu steigender Ablehnung unter jungen Designern. >Neues Deutsches Design