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Haptik
Die Lehre vom Tastsinn. Die Art und Struktur von Oberflächen entscheidet oft maßgeblich über die Zuneigung zu einem Produkt. Bsp.: Zu glatte Oberflächen wirken klinisch und abstoßend, zu rauhe Oberflächen wecken die Angst vor Verletzungen

Hermeneutik
Die Kunst des Auslegens, Deutens und Übersetzens mit dem daraus folgenden Verstehen. Universale Methode der Geisteswissenschaft, die auf das Design übertragen werden kann, da die Produktsprache geisteswissenschaftlich begründet ist.

Ikonen
Zum Kult erhobene Bilder oder Objekte. Designikonen sind Objekte die für Designer ähnlicher Werke als Orientierung dienen, da die Ikone den Geist einer Zeit in sich bündelt.

Imagetransfer
Ein spezifischer ästhetischer Eindruck eines Gestaltungsbereichs wird auf einen anderen übertragen. Oder auch die Nutzung eines Trends in einem anderen Bereich. Vorreiter sind hier die Imageträger. Dieses Image wird dann auf die Massenproduktion übertragen. Ein Beispiel wäre einige Merkmale eines Sportwagens auf einen Mittelklassewagen zu übertragen. Der Familienvater wählt dann den Mittelklassewagen, weil er für ihn praktischer ist, hat aber das Gefühl einen sportlichen Wagen zu fahren.

Interfacedesign
Gestaltung der Benutzeroberfläche. Im allgemeinen nur als Benutzeroberfläche eines Computerprogrammes bezeichnet. Interfacedesign bezieht sich aber auf alle Produkte, weil jedes Produkt eine Benutzeroberfläche hat. Gesehen als die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner technischen Umwelt befasst sich das Interfacedesign mit der Visualisierung der technischen Funktion und dem Nutzungsbereich, an denen der Mensch mit seinem Gerät umgeht. Das Produkt soll visuell, haptisch (>Haptik) und akustisch so gestaltet werden, dass es für den Benutzer leicht verständlich ist.

International Style
Die moderne Architektur des zweiten Viertels des 20. Jahrhunderts, die versuchte, sich von regionalen und nationalen Stilelementen zu lösen. Seitdem wird der Begriff gebraucht, wenn sich neue Tendenzen im internationalen Designgeschehen durchsetzen.

Kitsch
Zunächst abwertende Bezeichnung für so genannte geschmacklose Gegenstände, verbunden mit einem Appell an das Gefühl. Aber auch die Befreiung von den Zwängen der Nützlichkeit und der intellektuellen Begründbarkeit. Merkmale sind Farbigkeit und Emotionalität.

Kommunikationsqualität
Die Transparenz des Produkts. Es soll verständlich und einsichtig sein, was Gebrauch, Konstruktion, Materialien, Fertigung und Herkunft betrifft. Anzeichenfunktionen, Symbolfunktionen, Gebrauchsqualität

Konstruktivismus
Ähnlich wie im Futurismus wird hier die Maschine zum Kultgegenstand erhoben. Eine der Grundideen war die Industrialisierung der Kunst und die Abwendung von künstlerischer Subjektivität.

Konzeptdesign
Die rein geistige Konzeption steht im Mittelpunkt - auf eine Ausführung im Material wird weitgehend verzichtet. Die Werkinterpretation erfolgt aus der Konzeption selbst. Die Werke existieren somit erst durch gedanklich assoziative Prozesse in der Vorstellung des Betrachters. Es handelt sich um ein "gedachtes Design", also die Designleistung vor der eigentlichen ausführenden Designarbeit. Wichtige Vertreter sind die Gruppe Alchimia um Alessandro Mendini, GINBANDE und die Gruppe Kunstflug. Siehe dazu auch in der Rubrik interior Projekt Unikliniken Homburg.